Zertifizierter Sachverständiger für Kühlwasserhygiene gemäß ISO/IEC EN 17024

Zertifizierter Sachverständiger für Kühlwasserhygiene gemäß ISO/IEC EN 17024

Unser Mitarbeiter Herr Dennis Böse hat im Februar 2019 erfolgreich seine Ausbildung zum Zertifizierten Sachverständigen Kühlwasserhygiene gemäß ISO/IEC EN 17024 abgeschlossen. Wir freuen uns über dieses Ergebnis.


B&V Chemicals is back. Big time.

B&V Chemicals is back. Big time.

Die WCS Group, die Wasserbehandlungsabteilung von Marlow plc´s (parents) critical services erwirbt den kommerziellen Wasserbehandlungsbereich, die Hygiene und Legionellensparte und die Vermögenswerte von SUEZ Water Conditioning Services Ltd. Die WCS Group wird somit zum größten Unternehmen im Bereich Wasseraufbereitung und business engineering support in Großbritannien mit einem jährlichen Umsatz von ca. 40 Millionen £.
SUEZ WCS Ltd. wird zukünftig wieder unter dem Namen B&V Chemicals agieren. inprona ist somit wieder Partner von B&V Chemicals. Wir freuen uns auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit B&V Chemicals. inprona ist seit knapp 10 Jahren Partner des Unternehmens.

Highfield Level 2 Award in Legionella Awareness (Cooling Tower and Evaporative Condensers)(RQF)

Highfield Level 2 Award in Legionella Awareness (Cooling Tower and Evaporative Condensers)(RQF)

Vom 23. – 25. Oktober 2018 war unser Mitarbeiter Dennis Böse zu Gast bei unserem Partner B&V Chemicals in Großbritannien. In diesem Zeitraum absolvierte er das Highfield Certificate „Highfield Level 2 Award in Legionella Awareness (Cooling Tower and Evaporative Condensers) (RQF)“. Wir freuen uns sehr, dass Herr Böse dieses Zertifikat erhalten hat. Es ist ein wichtiger Schritt um unsere Kunden bei der Umsetzung der deutschen VDI 2047 Blatt 2 und der 42. BImSchV behilflich zu sein.

Hildebrandt & Bartsch GmbH & Co.KG nimmt den Duschkopfreiniger Multitreat SHD indicator in ihr Sortiment auf

Hildebrandt & Bartsch GmbH & Co.KG nimmt den Duschkopfreiniger Multitreat SHD indicator in ihr Sortiment auf

Die Firma Hildebrandt & Bartsch GmbH & Co.KG, ein Unternehmen der igefa Group, hat unseren bewährten Duschkopfreiniger Multitreat SHD indicator in ihr Sortiment aufgenommen.

Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit diesem traditionsreichen Unternehmen. 1921 wurde Hildebrandt & Bartsch in Berlin gegründet.
Heute beliefert Hildebrandt & Bartsch als bundesweit größter Fachgroßhandelsbetrieb der igefa die Region Berlin-Brandenburg mit durchschnittlich 1.000 Lieferungen pro Tag.

Die Anwendung und die Leistung unseres Duschkopfreinigers Multitreat SHD indicator überzeugte Hildebrandt & Bartsch dieses Produkt in ihr Sortiment aufzunehmen.

Multitreat SHD indicator wurde von unserem Partner der Firma SUEZ Water Conditioning Services Ltd. entwickelt und wird am Stammsitz in Daventry, England, produziert.
Multitreat SHD indicator ist ein flüssiger Duschkopfreiniger mit roter Farbe, der mit Hilfe eines Farbindikators bei Erschöpfung der Reinigungsleistung seine Farbe in gelblich-milchig wechselt. Es reinigt, entfernt Kalk und greift dabei keine Oberflächen an.
Hochwertige Rainshowerduschen werden durch den Einsatz mit Multitreat SHD indicator nicht angegriffen und sehen nach der Reinigung wie neu aus.
Darüber hinaus erzeugt der Reiniger keine ätzenden Dämpfe oder unangenehme Gerüche.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die desinfizierende Wirkung gegen Legionellen innerhalb des Duschkopfes. Ein mikrobiologisches Gutachten des Severn Trent Laboratories liegt vor.
Testmethode war: European Standard: Draft prEN: 1995 Chemical desinfections and Antiseptics. Water treatment products against Legionella pneumophila, Bactericidal activity (phase 2, step 1).

Multitreat SHD indicator wird seit 7 Jahren in Deutschland von der Firma inprona angeboten und in Hotels, Seniorenheimen, Sportstätten und der Lebensmittelindustrie erfolgreich eingesetzt.

Durch die Zusammenarbeit mit der Firma Hildebrandt & Bartsch besteht nun die Möglichkeit, das Produkt einem breiteren Kundenkreis zugänglich zu machen.
Wir freuen uns auf eine erfolgreiche und spannende Zusammenarbeit mit der Firma Hildebrandt & Bartsch.

42. BImSchV. vom Bundesrat am 02.06.2017 verabschiedet

42. BImSchV. vom Bundesrat am 02.06.2017 verabschiedet

Am 02.06.2017 verabschiedete der Bundesrat die 42. BImSchV. (Verordnung über Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider – 42. BImSchV).
Sie ist am 19. Juli 2017 in Kraft getreten.

https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl117s2379.pdf%27%5D__1500551218368

Worum geht es in der 42. BImSchV und was müssen Sie als Betreiber jetzt beachten.

Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider können unter
bestimmten Bedingungen legionellenhaltige Wassertröpfchen (Aerosole)
emittieren, die beim Einatmen bei Menschen zu schweren Lungenentzündungen (Legionellose) sogar mit Todesfolge führen können.
Diverse Legionellenausbrüche mit Erkrankten und Todesfällen in Deutschland zeigen die Notwendigkeit der 42. BImSchV.
– 2010 Ulm – 64 Erkrankungen und 5 Todesfälle
– 2013 Warstein – 160 Erkrankungen und 2 Todesfälle
– 2014 Jülich – 42 Erkrankungen und 2 Todesfälle
– 2015 und 2016 Bremen – in 2 Ausbruchswellen im November 2015 und Februar 2016 erkrankten 45 Menschen und 3 verstarben.
Bei einer Registrierungspflicht der Kühltürme in einem zentralen Kataster wäre der 2. Ausbruch möglicherweise zu verhindern gewesen.
In der 42. BImSchV. ist eine Registrierungspflicht aller offenen Kühlsysteme festgehalten. Die Einführung dieser Registrierungspflicht wird voraussichtlich Mitte 2018 erfolgen.
In anderen europäischen Ländern gibt es eine solche Registrierungspflicht bereits seit vielen Jahren, z.B. Großbritannien seit 1991.

Grundlage der 42. BImSchV. ist die VDI 2047 Blatt 2, die im Januar 2015 in Kraft getreten ist.

Ziel der 42. BImSchV ist es, durch eine Verordnung bundeseinheitlich die Anwendung des Standes der Technik sowie unmittelbar anwendbare technische und organisatorische Pflichten bei der Errichtung und dem Betrieb von Verdunstungskühlanlagen, Kühltürmen und Nassabscheidern umzusetzen, um Gefahren zu verhindern sowie die Auswirkungen dennoch eintretender Gefahren nicht ordnungsgemäßer Betriebszustände zu mindern.

Für die Betreiber ergeben sich daraus zahlreiche Pflichten für die Einhaltung der Vorgaben und der Gewährleistung sicherer Betriebsabläufe an offenen Kühlsystemen, um Gefahrenquellen zu vermeiden.
So besteht u.a. für den  Betreiber die Pflicht, eine Gefahrenanalyse für sein Kühlsystem erstellen zu lassen.
In dieser Gefahrenanalyse sind die Systemdetails auszuwerten, die Wasserbehandlung, innere wie äußere, muss überprüft werden, Risikostätten wie z.B. Seniorenheime, Krankenhäuser müssen innerhalb eines Umkreises von einem Kilometer zum Kühlturm ermittelt werden, eine Verantwortungsstruktur muss erstellt werden, ein Logbuch (Checkliste) mit allen relevanten Parametern der Kühlwasserbehandlung muss geführt werden usw.

Unser Team unterstützt sie gern bei der Umsetzung der Vorgaben der 42. BImSchV. / VDI 2047 Blatt 2.
Dabei können wir nicht nur auf die 42. BImSchV und die VDI 2047 Blatt 2, sondern auch auf das 25-jährige Know-how der britischen Legionellengesetzgebung (ACoP L8), die als beispielhaft gilt, zurückgreifen.

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gern
Telefon: 030-47 48 11 84 oder per e-mail wasserservice@inprona.de

 

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14. Workshop acqua e vita Wasserforum e.V. „Hygienische Sicherheit in Kühltürmen“

14. Workshop acqua e vita Wasserforum e.V. „Hygienische Sicherheit in Kühltürmen“

Am 05. Dezember 2016 fand im Berliner Hotel Abacus der 14. Workshop des acqua e vita Wasserforum mit dem Thema „Hygienische Sicherheit in Kühltürmen“ statt.
Über 60 Besucher nahmen an der Diskussionsrunde teil.
Zu den Gästen des Workshops gehörten Mitarbeiter von Gesundheitsämtern, Betreiber von offenen Kühlsystemen, Dienstleister, Umweltlabore usw.
Es wurde über die Gefahren für die menschliche Gesundheit, die von Legionellen in offenen Kühlsystemen ausgehen informiert.
Frau Dr.Lelgemann vom Gesundheitsamt Bremen informierte die Teilnehmer welche Probleme für ein Gesundheitsamt entstehen, wenn sich ein Legionellenausbruch mit Erkrankten und Toten ereignet. Im November 2015 und März 2016 gab es zwei Legionellenausbrüche in Bremen mit insgesamt 40 Erkrankten und 3 Toten. Eines der größten Probleme bestand darin, dass es keine Informationen gibt, wo sich die Kühlanlagen befinden, da es in Deutschland keine Meldepflicht für solche Anlagen gibt. In anderen europäischen Ländern gibt es solche Kataster seit Jahren. In Großbritannien gibt es eine solche Meldepflicht bereits seit 25 Jahren.

Die Firma inprona informierte in ihrem Vortrag über die Risikobewertung und das Risikomanagement für offene Kühlsysteme. Aufgrund unserer Partnerschaft mit der Firma SUEZ Water Conditioning Services Ltd. können wir auf die 25-jährige Erfahrung der britischen Legionellengesetzgebung im Umgang mit Legionellen in offenen Kühlsystemen zurück greifen.

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In Deutschland gibt es eine ähnliche Verordnung zur hygienischen Sicherheit in Rückkühlwerken seit Januar 2015.

In der Lobby präsentierten verschiedene Unternehmen ihre Leistungen zu der Thematik „Hygiene in Rückkühlwerken“.

14. Workshop acqua e vita Wasserforum e.V. „Hygienische Sicherheit in Kühltürmen“

14. Workshop acqua e vita Wasserforum e.V. „Hygienische Sicherheit in Kühltürmen“

 

Am 05. Dezember 2016 findet im „Abacus Tierpark Hotel Berlin“ der 14. Workshop des Acqua e vita Wasserforums e.V. mit dem Thema „Hygienische Sicherheit in Kühltürmen statt.
Bei dem ganztägigen Workshop im  werden eine Reihe von Referenten über die Problematik von mikrobiologischen Kontaminationen in Rückkühlwerken informieren.
Experten aus der Wirtschaft, Hygienespezialisten, Gesundheitsämter werden zu dem Thema Stellung beziehen.

Die Legionellenausbrüche von Ulm, Warstein, Jülich und Bremen mit zahlreichen Erkrankten und einigen Toten sind Gründe genug diese Problematik in einem Workshop zu behandeln. Im Januar 2015 wurde aufgrund der beiden erstgenannten Legionellenausbrüche die VDI 2047 Blatt 2 „Rückkühlwerke; Sicherstellung des hygienischen Betriebs von Verdunstungskühlanlagen“ verabschiedet. In anderen europäischen Staaten gibt es solche Regelungen bereits seit Jahren. In Großbritannien wurde eine Legionellengesetzgebung bereits im Jahr 1991, also vor 25 Jahren, verabschiedet. Die englische Gesetzgebung ACoP L8 (Approved Code of Practise L8) gilt in diesem Bereich als beispielhaft. In Großbritannien gibt es seit dieser Zeit eine Meldepflicht von offenen Kühlsystemen. Sie sind zentral erfasst.

Herr Böse von der Firma inprona wird auf diesem Workshop zu dem Thema „Risikobewertung und Risikomanagement von offenen Kühltürmen“ einen Vortrag halten. Aufgrund der Zusammenarbeit der Firma inprona und ihrem britischen Partner SUEZ Water Conditioning Services Ltd. orientiert die Risikoberwertung und das Risikomanagement auf das Know how der britschen Legionellengesetzgebung ohne jedoch die VDI 2047 Blatt 2 außer acht zu lassen. Herr Böse ist nach den englischen Regularien zertifiziert.