VDI 2047 Blatt 2 –  Was ist zu tun in meinem Unternehmen? (Risikobewertung – Risikomanagement – Logbuch)

VDI 2047 Blatt 2 – Was ist zu tun in meinem Unternehmen? (Risikobewertung – Risikomanagement – Logbuch)

Was sind Legionellen
Legionellen sind eine Gattung stäbchenförmiger Bakterien der Familie Legionellaceae. Die bedeutsamste Art ist die Legionella pneumophilia. Diese Art ist der Erreger der Legionärskrankheit oder Legionellose.

Legionellen sind natürlich vorkommende Bakterien, die sich überall im Süßwasser entwickeln können, so auch in Trinkwasserleitungen, Anlagen zur Trinkwassererwärmung, Klimaanlagen mit Sprühbefeuchtung oder Whirlpools.

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Optimale Lebensbedingungen sind Wassertemperaturen zwischen 25 – 50 °C, in denen sie sich rasant vermehren.
Die Aufnahme des lungengängigen Aerosols – z.B. beim Duschen, in klimatisierten Räumen mit Sprühbefeuchtung, in Whirlpools, Verdunstung von Kühltürmen o.ä. durch Vernebelung – kann zu schwer verlaufenden Erkrankungen führen.

Besondere Risikogruppen für eine Anfälligkeit von Legionellen sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, Personen die an Lungenkrankheiten leiden, Raucher und ältere Menschen ab 50 Jahren. Hervorzuheben wäre in diesem Fall, dass Männer weitaus empfindlicher gegenüber Legionellen reagieren als Frauen.

Die Krankheitsbilder sind das Pontiacfieber und Legionärskrankheit

Legionellenausbrüche
Der erste dokumentierte Ausbruch ereignete sich im Juli 1976. Bei einem Treffen der 58. American Legion im Bellevue Stratford Hotel Philadelphia erkrankten 221 Personen. 34 Personen starben an der Infektion. Das entspricht einer Sterblichkeitsrate von 15 %. Bei einer typischen Lungenentzündung (Pneumonia) liegt die Sterblichkeitsrate < 5 %.
Die Ursache lag an der Klimaanlage.
Interessant bei diesem Ausbruch war, dass von den 221 Erkrankten 72 Personen gar nicht in dem Hotel waren, sondern sich nur in der Nähe des Hotels aufhielten.

Weitere Legionellen Ausbrüche durch Kühltürme ereigneten sich:
2001 Murcia Spanien mit 449 Erkrankten und 6 Toten
2003 Harnes Frankreich mit 69 Erkrankten und 14 Toten
2004 Lidköping Schweden mit 32 Erkrankten und 2 Toten
2005 Toronto Kanada mit 127 Erkrankten und 21 Toten
2010 Ulm Deutschland mit 65 Erkrankten und 5 Toten
2013 Warstein Deutschland mit 165 Erkrankten und 3 Toten

Bei einem weiteren Ausbruch in Jülich im Jahr 2014 erkrankten nachweislich 39 Personen an einer Legionelleninfektion. Die Ursache konnte nicht 100 % -ig ermittelt werden.

Welche Gefahr stellen offene Kühlsysteme dar ?
Verdunstungskühlanlagen sind Kühlanlagen bei denen Wasser verrieselt oder versprüht wird oder anderweitig in Kontakt mit der Atmosphäre kommen kann.
In Verdunstungskühlanlagen mit offenem Kreislauf wird das Kühlwasser über Rieseleinbauten verteilt und gleichzeitig mit Luft gekühlt. Ein kleiner Teil des Kühlwassers verdunstet, wodurch der Kühleffekt entsteht. Das auf diese Weise gekühlte Wasser wird in einer Wanne aufgefangen. Die abzuführende Wärme wird mit der Abluft an die Umgebung abgegeben.
Durch die Verdunstung kommt es zu der Bildung von Aerosolen, über die auch Legionellen in die Außenwelt gelangen können.
Obwohl es hochmoderne Tropfenabscheider gibt, ist es nicht zu gewährleisten, dass es zu einem Aerosolaustrag kommt.
Um das Risiko für das Wachstum von Legionellen so gering wie möglich zu halten, ist der wichtigste Punkt, die Prävention.
Folgende 4 Punkte sind bei der Prävention besonders zu beachten:
1. Korrosion
2. Kalkablagerungen
3. Fouling
4. Mikrobiologische Aktivität
Korrosion:
Viele in Betrieb befindliche Kühltürme haben als Material verzinktes Stahlblech. Bei solchen Kühltürmen muss darauf geachtet werden, dass es nicht aufgrund eines zu hohen pH-Wertes zu einer Ablösung der Verzinkung kommt. Die Folge ist Korrosion (weißer Rost).
Ein weiterer Punkt sind Mischinstallationen im Rohrsystem und den Wärmeüberträgern. Es muss ein entsprechender Korrosionsschutz in das System geimpft werden. Korrosionsablagerungen bieten eine hervorragende Grundlage für das Wachstum von Legionellen.

Kalkablagerungen:
Kalk ist die lokale Ausfällung von normalen wasserlöslichen anorganischen Salzen. Beeinflusst wird die Bildung von Kalk durch die Konzentration von Kalzium und Magnesiumsalzen, der Alkalinität und dem pH-Wert, der Temperatur an den Oberflächen und im Wasser und von der Konzentration an vollständig gelösten Feststoffen.

Das Ergebnis von Kalk sind eine Verringerung der Wärmeübertragung, eine Verringerung der Durchflussraten und eine Verringerung an Effektivität. Auch diese Ablagerungen bieten eine sehr gute Grundlage für das Wachstum von Legionellen.

Um Härteausfällungen entgegenzuwirken sollten dem Kühlwasser Härtestabilisatoren zu geimpft werden. Die Härtestabilisatoren sollten entsprechend der Qualität des Zusatzwassers und der Konzentration im Umlaufwasser gewählt werden.

Fouling:
Der Begriff Fouling wird angewandt bei Ablagerungen von partikulären Materialen und Verunreinigungen wie z.B.:
a) unlösliche Korrosionsprodukte
b) Kalkablagerungen
c) Schlamm, Schmutz
d) luftgetragene Stäube

e) biologischer Materie wie Insekten, Pollen, Pflanzenmaterial inkl. der Bildung von Schleim.
Das Ergebnis hieraus kann Korrosion unter den Ablagerungen sein (Mikrobiologisch induzierte Korrosion( MIC), eine gesteigerte mikrobiologische Aktivität und eine starke
Vermehrung von Legionellen

Mikrobiologische Aktivität:
Die Behandlung des Kühlwassers ist entscheidend für die „Umwelt“ in der sich Mikroorganismen vermehren können. Die Wassertemperaturen, der pH-Wert, die Konzentration an Nährstoffen, die Anwesenheit von gelöstem Sauerstoff, Kohlendioxid, Sonnenlicht sowie große Oberflächen sind entscheidend für das Wachstum von Protozoen, Algen, Pilzen und Bakterien inkl. Legionellen.

Man unterscheidet bei den Mikroorganismen in festsitzende Organismen und den mobilen (planktonischen) Organismen. Beide Arten von Bakterien müssen kontrolliert und mit einem effektiven Gesamtprogramm behandelt werden.

Hier bieten Biocide eine Kontrolle der mikrobiologischen Aktivität. Sie sollen verhindern, dass es zu einem Wachstum an Mikroorganismen kommt – aber sie sind nicht geeignet, das System zu desinfizieren. Biozide werden in oxidierende und nicht-oxidierende Biozide unterschieden.

Biozide müssen gezielt entsprechend der jeweiligen Kontamination oder Belastung eingesetzt werden. Hier gilt, dass sehr viel nicht auch gleichzeitig sehr gut heißt. Es sollten Stoßdosierungen sein, die entsprechend den oben genannten Bedingungen geimpft werden. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, mit verschiedenen Bioziden im Wechsel zu arbeiten, um ein Gewöhnen der Mikrobiologie zu verhindern.

Aufgrund der 4 genannten Hauptprobleme ist ein Monitoring der Systemparameter und des Systems von großer Wichtigkeit.

VDI 2047 Blatt 2 – Was ist zu tun
Im Januar 2014 erschien der Entwurf VDI 2047 Blatt 2 die Richtlinie „Sicherstellung des hygienegerechten Betriebes von Verdunstungsanlagen“
Als Konsequenz aus dem ersten in Deutschland bekannt gewordenen Ausbruch wurde 2010 durch den Verein Deutscher Ingenieure (VDI) eine Arbeitsgruppe gegründet, um technische Regeln für einen hygienegerechten Bau und Betrieb von Verdunstungskühlanlagen zu erarbeiten.
In anderen europäischen Ländern gibt es ähnliche Verordnungen bereits seit längerer Zeit. Zum Beispiel erschien die 1. Auflage der britischen Legionellengesetzgebung ACoP L8 im Jahr 1991.

In der VDI 2047 Blatt 2 werden neben Hinweisen und Vorschlägen zu Konstruktion, Planung, Errichtung und Inbetriebnahme auch die Anforderungen an den Betrieb der Kühlanlagen, der Wartung und Inspektionen definiert. Darüber hinaus wird auch die sichere Kontrolle der Mikrobiologie beschrieben. Weiterhin wurden Richtwerte mit entsprechenden Maßnahmen der wichtigsten Mikroorganismen, im Besonderen Legionellen, erstellt.
Ein weiterer wesentlicher Punkt ist das richtige Verhalten bei Stillstandszeiten der Verdunstungskühler, da gerade in dieser Phase das höchste Risiko besteht.

Um einen Überblick über das Kühlsystem zu erhalten, empfiehlt sich ein Risikomanagement mit entsprechenden Checklisten (Logbuch) zu erstellen, in denen alle wichtigen Parameter, die in der VDI 2047 Blatt 2 besprochen werden und nachvollziehbar dokumentiert werden um das Risiko durch Mikroorganismen zu minimieren.

Aufgrund der Zusammenarbeit mit unserem britischen Partner können wir auf die über 20-jährige Erfahrung im Risikomanagement auf diesem Gebiet zurückgreifen. Wir helfen Ihnen bei der Erstellung der Risikobewertung, des Risikomanagements und der Erstellung entsprechender Checklisten, die Ihnen die Überwachung Ihres Kühlsystems leichter machen.
Wir beraten Sie gern bei der praktischen Umsetzung der VDI 2047 Blatt 2 in Ihrem Unternehmen.

Zu weiteren Informationen stehen wir Ihnen gern unter der Telefonnummer 030-47 48 11 84 zur Verfügung oder senden Sie uns eine e-mail an risk-management@inprona.de

CPD Certificate für Dennis Böse

Vom 27. – 29. April war unser Mitarbeiter Dennis Böse zu Gast bei der B&V Training Academy. In diesem Zeitraum absolvierte er das CPD Certificate „Principles of Legionella Awareness & Risk Assessment Management“. Wir freuen uns sehr, dass Herr Böse dieses Zertifikat erhalten hat. Es ist ein wichtiger Schritt um unseren Kunden bei der Umsetzung von Maßnahmen gegen Legionellen und Keimen in wasserführenden Systemen zu unterstützen.

Dennis Bose – CPD Certificate

Sich von der normalen Kessel- und Speisewasserbehandlung  abheben –  B&V Water Treatment Ltd. stellt neue Polyamine-Technologie vor

Sich von der normalen Kessel- und Speisewasserbehandlung abheben – B&V Water Treatment Ltd. stellt neue Polyamine-Technologie vor

B&V Water Treatment Ltd. bereitet sich auf den Start einer neuen Serie von chemischen Produkten für die Behandlung von Kesselwasser und Speisewasser, basierend auf Polyaminen, vor.
Wie bei allen Produkten von B&V Water Treatment Ltd. wird auch das Team von inprona Water Treatment sich mit dieser neuen Entwicklung vertraut machen, um unseren Kunden ein optimales Behandlungsprogramm unterbreiten zu können.

Das Hauptprodukt ist Acsamine und wird ab Januar 2015 für die Vermeidung von Korrosion und Kalkablagerungen in Dampfsystemen erhältlich sein. Das Konzept hinter den Polyaminen ist, dass die Metalloberflächen im Dampfsystem vom Metall isoliert sind, ähnlich wie bei einem Zaunanstrich um Verwitterungen an einem Metallzaun zu verhindern.

Polyamine werden in das Speisewasser nach dem Entgaser injiziert, wo sie die Metalloberfläche beschichten und schützen. Die Polyamine passieren den Kessel, beschichten die Oberflächen und aufgrund ihrer Flüchtigkeit, werden sie im Dampf weitergeleitet und beschichten weitere Oberflächen, da der Dampf kondensiert, um Wasser zu produzieren. Schließlich ist das gesamte System beschichtet und das überschüssige Polyamin wird über das Kondensat zurück in das System gegeben. Das hat den Vorteil, dass die Dosierung der Polyamine auf eine geringere Erhaltungsdosis reduziert werden kann.

B&V Water Treatment Ltd. hat über 35 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Bereitstellung von Chemikalien und Dienstleistungen in einem breiten Spektrum für die Probleme in der Wasseraufbereitung und –behandlung. Aufgrund der Erfahrung in dem Bereich Kesselwasser ist B&V Water Treatment Ltd. bei der Entwicklung und Fertigung der neuen Polyamine- Produkte bestens gerüstet, um den Kunden eine umfassende technische Unterstützung bieten zu können. Sei es für Kunden, die eine Testversion oder einen kompletten Wechsel zur Polyamine Chemie interessant finden.
Das B&V Water Treatment Forschungs- und Entwicklungsteam ist derzeit bei der Erprobung der Polyamine-Technologie bei einer Reihe von Schlüsselkunden aktiv. Die daraus entstehenden Studien werden den Kunden zur Verfügung gestellt, um Entscheidungshilfen in der Praxis zu liefern.

Vorteile der Polyamine-Technologie liegen in den Gesundheitsrisiken, der Umweltverträglichkeit und der Sicherheit. Darüber hinaus kommt es zu Energie, Wasser und Chemikalieneinsparungen.
Die vollständigen Ergebnisse aus ihren ausführlichen Fallstudien wird B&V Water Treatment Ltd. in den nächsten Monaten auf ihrer Website veröffentlichen.
inprona Water Treatment wird dann auf seiner Website ebenfalls die Ergebnisse für unsere deutschen Kunden zur Verfügung stellen.

Das bedeutet, passen Sie auf diese Seite auf, da in der nächsten Zeit interessante Fallstudien zu der Polyamine Kesselwasserbehandlung veröffentlicht werden.

Polyamine

 

Die Kühlturmsaison geht dem Ende entgegen – Reinigung und Desinfektion Ihres offenen Kühlsystems mit Pack-Cleanse

Die Kühlturmsaison geht dem Ende entgegen – Reinigung und Desinfektion Ihres offenen Kühlsystems mit Pack-Cleanse

Es ist wieder soweit, viele Kühltürme werden zum Winter wieder außer Betrieb genommen. Ist Ihr Kühlturm für die „Wintersaison“ gerüstet ?
Nach Ende der Kühlturmsaison werden die Kühltürme ausgeschaltet, da die Kälte nicht mehr benötigt wird. Dieses Ausschalten ist mit diversen Reinigungsaktionen verbunden. Eventuell müssen Beläge entfernt werden, diverse Reparaturen fallen an.
Wichtig sind die Reinigung und die Desinfektion des Kühlturms.
Pack-Cleanse bietet sowohl Reinigung und Desinfektion Ihrer Kühltürme.

Das Pack-Cleanse Reinigungsystem reinigt effektiv leicht und moderat verschmutzte Kühlturmeinbauten in der Kombination von desinfizierendem Chlordioxid und der Reinigungskraft von einem schwach saurem Tensid Gemisch. Das System produziert einen stark anhaftenden Schaum, welcher sich an den Oberflächen bildet. Mit geringem Druck kann dieser Schaum wieder entfernt werden.

Pack-Cleanse Foamgel & Pack-Cleanse Foamgel Safe
Pack-Cleanse Foamgel basiert auf eine Phosphorsäure – einem Schaummittel, welches eine gute Verträglichkeit mit der Säure und dem Chlordioxid besitzt. Pack-Cleanse Foamgel Safe hat eine geringere Säurekonzentration und wird in Systemen eingesetzt, bei denen Korrosion ein Problem sein könnte.
Die Standard Verpackung für beide Produkte ist 10 Liter in 12,5 Liter Kanister.

Pack-Cleanse CD (Chlordioxide)
Das Produkt ist eine stabile Chlordioxide Lösung. Es ist in 250 ml Behälter verpackt. Es ist ausreichend, 50 ppm des Chordioxide in 10 Liter Pack-Cleanse Foamgel oder Pack-Cleanse Foamgel Safe hinzuzufügen.

Pack-Cleanse Entschäumer
Die Standard Verpackung für dieses Produkt ist 12,5 Liter. Pack-Cleanse Entschäumer wurde entwickelt, um die schäumende Wirkung des Produktes einfach rückstandslos zu entfernen.

Pack-Cleanse Neutralisator
Die Standard Verpackung für dieses Produkt ist 12,5 Liter. Die Neutralisationslösung neutralisiert den Überschuss von beiden Produktkomponenten Säure und Chlordioxide und ermöglicht somit eine sichere Entsorgung des verbrauchten Produktes aus dem Turm.

Vorteile von Pack-Cleanse
-Durch diese Reinigung entfällt die Notwendigkeit der Luftzufuhr
-Eine efffektive Alternative zum Ausbau der Kühlturmpacks
-Ein gutes Eindringen in die Kühlturmpackung
-Einfach anzuwenden
-Verringert die Ausfallzeit
-Verhindert Beschädigungen, die durch den Ausbau entstehen können
-Aerosole entfernen potentielle Gefahren
-Die Reinigungswirkung kann visuell überwacht werden

Vor der Pack-Cleanse Reinigung

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Nach der Pack-Cleanse Reinigung

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Sollten Sie Fragen zu dem Pack-Cleanse Verfahren haben, nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Unser Serviceteam freut sich darauf, Ihnen bei Umsetzung Ihrer Kühlturmreinigung und Desinfektion behilflich zu sein.
wasserservice@inprona.de

ChemWatch™ – Proaktive Wasserbehandlungskontrolle, Überwachung und Management

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ChemWatch™ ist die neueste Innovation der Firma B&V Water Treatment Engineering Division. Eine kundenorientierte Entwicklung, die es möglich macht das Equipment Ihrer Wasserbehandlung 24 Stunden – 7 Tage die Woche zu kontrollieren.

Entwickelt als aktive Hilfe kontrolliert und korrigiert ChemWatch™ Ihre Wasserbehandlung dank vorprogrammierter Parameter, abgestimmt auf Ihr System – aber es ist mehr als das.
Interaktive Software erstellt Intelligenz innerhalb von ChemWatch™, was bedeutet, dass alles ständig überwacht und durch interne Kommunikation ganzheitlich überprüft wird.
ChemWatch™ sieht nicht nur das Problem und löst isoliert nur einen Faktor. ChemWatch™ sieht das Problem und identifiziert die Ursache des Problems. Wenn Sie eine Textnachricht oder e-mail erhalten wird nicht nur aufgeführt das irgendein Problem besteht, sondern es reiht die Probleme auf, sagt Ihnen exakt wo das Problem liegt und gibt Ihnen konkrete Anweisungen wie das Problem gelöst werden kann um das Wassersystem vor Korrosion, Kalkablagerungen oder Fouling zu schützen.

Alle ChemWatch™ Überwachungen werden aufgezeichnet. Diese Informationen sind für Sie im Überblick in Echtzeit 24 / 7 verfügbar. Sie können auch archiviert werden um rückblickend Zusammenhänge und Muster zu erkennen und auszuwerten. Die vollständige Historie von Ihrem Wassersystem ist Tag und Nacht verfügbar und macht den Schutz Ihres Systems mit ChemWatch™ einfacher.

ChemWatch™ ist in der Lage Ihnen mitzuteilen, dass es im System ein Wasserleck gibt, es kann fehlerhaftes Equipment erkennen wie z.B. eine fehlerhafte Dosierpumpe, reguliert die chemische Dosierung oder es kann auch das System herunter fahren wenn es nötig ist.

ChemWatch™ kann bei der Kühlwasser-, Kesselwasser-, Prozesswasser- und Abwasserbehandlung eingesetzt werden und überprüft Ihren gesamten Wasserprozess – vom Anfang bis zum Ende. Es gibt nicht nur die Sicherheit im System, sondern verbessert die Anlageneffizienz und somit die Kosteneffizienz und Umweltverträglichkeit.

Um sicherzustellen dass ChemWatch™ für Ihr System geeignet ist, gibt es 4 vorgefertigte Pakete: Premier, Premier Plus, Premium and Premium Plus. Jedes Paket beinhaltet verschiedene Optionen – alles was Sie tun müssen, ist dasjenige auszuwählen, welches für Sie das beste und wichtigste ist. Dann wird unser erfahrenes Engineering-Team ihr System mit einem Process & Instrument Diagramm (P&ID), Function Design Specification (FDS), Hazard Analysis and Critical Control Points (HACCP) und / oder Hazard and Operability Study (HAZOP) verbinden und prozessspezifisch einpflegen, damit ChemWatch™ ganz nach Ihren speziellen Bedürfnissen das System überwacht.
ChemWatch™ ist Ihr eigener B&V Water Treatment oder inprona Water Treatment Techniker, der Ihr System 24 Stunden – 7 Tage die Woche überprüft.

Beispiele der Parameter die ChemWatch™ für Sie überprüft:

– Leitfähigkeit
– pH-Wert
– Redox
– freien Chloranteil
– freien Brominanteil
– freies Chlordioxid
– Chemikalien Optimierungs Tracjker
– Biofilmsensor
– Zusatzwasser / Zuflussmeter
– Trübung / Schwebstoffe
– Abflussdurchflussmesser
– Füllstandsmesser des Dosiertanks für die Chemikalien
– Durchflussmessung der Chemikaliendosierung

Das Beste daran ist, dass man selbst entscheidet welche von den oben genannten Optionen für einen selbst geeignet sind. Wenn Sie schon einige der oben genannten Funktionen kontrollieren warum nicht in ChemWatch™ investieren und in die Gesamtsteuerung integrieren?
Alle ChemWatch™ Pakete sind nach Ihren Anforderungen programmierbar.

Zu guter Letzt, wenn Sie sich jetzt für ein ChemWatch™ Paket entschieden haben und in der Zukunft gibt es Veränderungen in Ihrem Unternehmen ist das kein Grund Sorgen zu haben – Sie können jederzeit auf das nächste ChemWatch™ Paket umstellen – wann immer sie wollen.

Eigenschaften und Vorteile:

– sicheres Wasser
– verbessert die Anlageneffizienz
– hält Ihr Wassersystem frei von Kalkablagerungen, Korrosion und mikrobiologischem Bewuchs
– e-mail oder SMS Nachricht an Sie und / oder inprona wenn etwas nicht in Ordnung ist
– identifiziert was das reale Problem ist
– fern aufgezeichnete Wassersystem Resultate sind in Echtzeit 24 / 7 für Sie zugänglich
– handelt als ihr eigener Wasserbehandlungstechniker rund um die Uhr 24 / 7 und optimiert Ihr System

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B&V Water Treatment Ltd. zu Gast in Berlin

In der Zeit vom 29.10 – 31.10.2013 war eine Delegation unseres Partners und Chemielieferanten B&V Water Treatment Ltd. zu Gast in unserem Unternehmen in Berlin. B&V Water Treatment´s Technical Managers Gwyn Hooper und Mark Newman informierten uns über Produktnews, spezielle Anwendungen von Wasseraufbereitungschemikalien und neue technische Innovationen im Bereich Wasseraufbereitung.

Ein wesentlicher Schwerpunkt des dreitägigen Besuchs war B&V Water Treatments Desinfektionsprodukt ABULOX. ABULOX ist ein Desinfektionsmittel gegen bakteriologische Verschmutzungen in Trinkwassersystemen. ABULOX ist ein aktives, stabiles Halogen auf Basis von flüssigem Caciumhypochlorit. ABULOX ist in der Lage Keime, Legionellen, Pseudomonas innerhalb von Sekunden abzutöten. Aufgrund des fast neutralen pH-Wertes ist dieses extrem schnelle Abtöten möglich. ABULOX wird nicht wie bei einer Chlordioxidanlage mittels eines Generators und zweier verschiedener Komponenten in das System geimpft – es handelt sich um nur eine Flüssigkeit die mittels einer Dosierpumpe in das System geimpft wird. Die Dosierung erfolgt über einen freien Chlorsensor, so dass es gewährleistet ist, das es zu keiner Überdosierung an freiem Chlor im System kommt. Über den freien Chlorsensor wird die Produktkonzentration im System überwacht. Aufgrund dieser Technologie kann gewährleistet werden, dass es zu keiner Überschreitung an freiem Chlor entsprechend „Der Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren nach § 11 der Trinkwaserverordnung (2001)“ kommt. In England und anderen europäischen Ländern wird ABULOX erfolgreich zur Bekämpfung von Legionellen in Trinkwasersystemen eingesetzt. Weitere Informationen zu ABULOX finden Sie auf den felgenden Seiten:
http://www.inprona.de/html/abulox_vergleich.HTM

Ein weiterer Schwerpunkt war die Behandlung von Kesselwasser. B&V Water Treatment verfügt auch in diesem Bereich über eine große Produktreihe verschiedener Chemikalien. Die Kesselwasserprodukte sind auf die einzelnen Anwendungsmöglichkeiten ausgelegt. So verfügt B&V Water Treatment über eine große Produktreihe an Sauerstoffbindern, Korrosionsschutzmitteln, Alkalinity Builders. inprona erhielt durch Mark Newman und Gwyn Hooper eine Reihe von interessanten Informationen um die Kesselwasserbehandlung für den Kunden noch effektiver zu gestalten.
Während des Aufenthalts von Gwyn Hooper und Mark Newman wurden von uns verschiedene Kundentermine organisiert, bei denen es zu interessanten Diskussionen zu verschiedenen Wasserproblematiken kam.

inprona war es eine große Freude Mark Newman und Gwyn Hooper in Berlin begrüßen zu können. Es bedeutet uns viel an dem großen Erfahrungsschatz von B&V Water Treatment Ltd. teilhaben zu können.

Wir bedanken uns für 3 hochinformative Tage bei Gwyn Hooper, Mark Newman und dem gesamten B&V Water Treatment Team

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The workers

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Erfolgreiche Reinigung des geschlossenen Kühlsystems im St. Josefs Krankenhaus in Potsdam

In Zusammenarbeit mit der Firma ST Gebäudetechnik GmbH wurde der geschlossene Kühlkreislauf im St. Josefs Krankenhaus in Potsdam saniert.
Probleme bestanden durch Kalk- und Korrosionsablagerungen im System.

Zunächst wurden die Kalkbeläge mit Hilfe unseres Dizsolve inhibitor entfernt. Dizsolve inhibitor basiert auf einer Sulphamidsäure mit speziellen Korrosionsschutzinhibitoren für Weichmetalle. Nach der Entkalkung wurde das System gründlich gespült. Anschließend wurden mit unserem Hochleistungsreiniger Multitreat KQ 2007 die Korrosionsablagerungen aufgeweicht und entfernt. Multitreat KQ 2007 ist säurefrei. Mit einer 1%-igen Lösung Multitreat KQ 2007 über einen Zeitraum von 14 Tagen wurde die Reinigung abgeschlossen. Nach der Reinigung wurde das Systems nochmals gespült und anschließend mit enthärtetem Wasser befüllt. Als Korrosionsschutz wurde Polyhib VX0.5 in das System geimpft.

Die nachfolgenden Analysen zeigten den Erfolg der Reinigung. Die Eisenwerte und Härtegrade entsprechen den Vorgaben.
Die einst schnell zugesetzten Filter mussten nach der Reinigung nicht mehr gewechselt werden. Das Kühlwasser ist klar.

Pufferspeicher

Polyhib VX0.5

Festchemikalien für die Kühlwasserbehandlung und die Kesselwasserbehandlung

Im Rahmen unseres Engagements, für Sie den umfangreichesten Service zu bieten, freut sich inprona mit Unterstützung unseres Partners, der Firma B & V Water Treatment Ltd., Ihnen eine Alternative zu den bisherigen flüssigen Wasseraufbereitungschemikalien bieten zu können. Es besteht die Möglichkeit, bei einigen Wasserbehandlungsprogrammen feste Chemikalien für die Wasseraufbereitung einzusetzen.

Die Vorteile der flüssigen Wasserbehandlungschemikalien sind wohlbekannt und sie bleiben die beliebteste Methode zur Behandlung von Kesselwasseranlagen, geschlossenen Kühl- und Heizkreisläufen.
Bei einigen Unternehmen gibt es jedoch logistische Schwierigkeiten, die die Verwendung von flüssigen Chemikalien sowohl in Bezug auf Lagerung und Handling problematisch gestalten.
Flüssige Wasseraufbereitungschemikalien nehmen bei größeren Abnahmemengen eine große Lagerkapazität in Anspruch. Sie sind schwer und können bei ungünstigen Platzbedingungen Probleme beim Handling mit sich bringen. Ein weiteres Risiko bei engen Lagermöglichkeiten oder ungünstig gelegenen Dosierstationen sind Leckagen die nur schwer entfernt bzw. gereinigt werden können. Bei diesen beengten Räumlichkeiten bestehen auch Risiken für den Mitarbeiter, der bei eventueller Freisetzung diesen Chemikalien ausgesetzt ist.
Feste Chemikalien bieten hier eine tragfähige Lösung für diese Probleme:

– Feste Chemikalien sind viel kleiner und leichter als übliche 25 Liter Drums – in der Regel wiegen Festchemikalien zwischen 2,5 – 5,45 kg.
– Sie reduzieren die Risiken im Umgang mit Flüssigkeiten z.B. Leckagen, Verschüttungen usw.
– Die geringen Volumen und die geringe Gefahr ermöglicht ein einfaches Handling.
– Transportkosten werden, aufgrund der kleineren Mengen, reduziert. Das ist besonders im Fernverkehr relevant. Ein weiterer Vorteil liegt bei der Entsorgung, da es nur  noch kleine Behälter sind.

Die Festchemikalien werden über Dosierstationen, die an der Wand befestigt sind, dem Kreislauf zugefügt. Ein Wasserstrahl sprüht auf die Festchemikalien, so dass sie eine Lösung bzw. Emulsion ergeben. Die Lösung läuft in einen Behälter, von dem aus die Chemikalien in das System geimpft werden. Die Steuerung des Wasserstrahls erfolgt über einen Schwimmer im Flüssigkeitsbehälter. Ab einem gewissen Flüssigkeitstand wird wieder der Wasserstrahl aktiviert und löst den Feststoff zu einer Lösung. Die entstehende Lösung wirkt genauso wie übliche flüssige Wasseraufbereitungschemikalien wie z.B. Korrosionsschutz, Härtestabilisierung oder Schutz vor mikrobiologischer Kontamination. Ihre vorhandenen Pumpen, Controller und andere Geräte müssen u.U. dem System angepasst werden. Chemische Feststoffe können für große und kleine Systeme genutzt werden.

Diese neuen Produktereihe umfast eine Vielzahl von Produkten zur Kesselwasserbehandlung, Kühlwasserbehandlung und geschlossenen Kreislaufsystemen.

– Für die innere Wasserbehandlung bei Kesselwasser stehen Sauerstoffbinder, Alkalinitätsbuilder, Härtestabilisatoren und Schlammdispersionsmittel zur Verfügung.
– Für die Kühlturmwasserbehandlung stehen verschiedene Härtestabilisatoren und Korrosionsschutzmittel zur Verfügung. 2 Biozide können ebenfalls eingesetzt werden. Die Biozide basieren auf Chlor / Brom Verbindungen sowie auf DBNPA (2,2-Dibrom-3-nitrilpropionamid).

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Für mehr Informationen kontaktieren Sie uns unter unserer Rufnummer 030-47 48 11 84 oder per e-mail: wasserservice@inprona.de

Polyhib VX und Polyhib VX500 erhalten das BuildCert Zertifikat

Polyhib VX und Polyhib VX500 erhalten das BuildCert Zertifikat

B&V Water Treatment Ltd. erhielt erneut für 2 neue Produkte das BuildCert Zertifikat. BuildCert testet unabhängig Produkte für die Behandlung von Heizkreisläufen und Trinkwassersystemen. Obwohl B&V Water Treatment Ltd. jedes Jahr viele neue Produkte mit Hilfe ihrer außergewöhnlichen Forschungs- und Entwicklungsabteilung entwickelt und diese auch entsprechend zertifiziert werden, gilt Polyhib VX und Polyhib VX500 eine besondere Aufmerksamkeit.

Was ist so speziell an Polyhib VX und Polyhib VX500 ?

Die Chemie hinter Polyhib VX und Polyhib VX500 ist phantastisch. Das hervorragende Wissenschaftlerteam von B&V Water Treatment Ltd. Entwickelte ein Produkt, dass sowohl organische wie auch anorganische Bausteine verwendet. Das führte zu einem Produkt, welches einen hervorragenden Korrosionsschutz und eine hervorragende Härtestabilisierung bietet obwohl klassische Heizkreislaufchemikalien wie Nitrit, Phosphat und Borat (Borat ist derzeit auf der REACH-Liste der Chemikalien die besorgniserregend sind) nicht enthalten sind.

Produktdetails

Diese innovative Produktentwicklung führte zu einer Produktion von Chemikalien, die die folgenden Produktmerkmale und Spezifikationen haben:

Polyhib VX und Polyhib VX500 sind ungiftige Inhibitoren für geschlossene Heiß- und Kaltwassersysteme. Polyhib VX und Polyhib VX500 bestehen aus einer wässrigen Lösung von organischen und anorganischen Korrosionsinhibitoren. Polyhib VX und Polyhib VX500 haben einen fast neutralen pH-Wert und eine sehr geringe Toxizität. Sie schützen Stahl, Gusseisen, Kupfer, Messing und Aluminium und bieten in Heizkreisläufen einen exzellenten Korrosionsschutz. Beide Produkte können bei allen Wasserqualitäten eingesetzt werden. Bei einem typischen Zentralheizungssystem (70 Liter) genügt eine Dosis von 250 ml, Bei einem Heizkreislaufsystem von 100 Liter müssten 500 ml Polyhib VX500 dosiert werden.

Vorteile bei dem Einsatz von Polyhib VX und Polyhib VX500

Polyhib VX und Polyhib VX500 sind phantastische neue Produkte im Kampf gegen Korrosion und Verkalkung und helfen somit die Lebensdauer Ihrer Heizung und Ihrer Wasseranlage zu verlängern. Jedes Jahr entstehen Schäden in Millionenhöhe in Deutschland durch Schäden an den Heizungs- und Wassersystemen. Mit der Inhibierung von Polyhib VX in Ihr System wird eine Calciumbasierte Schutzschicht in dem System aufgebaut welches die Korrosion auf ein Minimum begrenzt. Die nachfolgenden Testergebnisse der Zertifizierung zeigen die phantastische Wirkweise beider Produkte.

Testergnisse

Um die Zertifizierung von BuildCert zu erhalten, mussten eine Reihe von Tests durchgeführt werden die die Wirksamkeit widerspiegeln. Es wurde die Korrosionsrate, die Tendenz zu Verkalkungen und die Kompatibilität mit nichtmetallischen Werkstoffen die der Inhibitor passiert geprüft werden. Polyhib VX und Polyhib VX500 erhielten sensationelle Ergebnisse in den verschiedenen Abschnitten.

Bestimmung der Korrosionsrate:

Die Ergebnisse der Tests zur Bestimmung der Korrosionsrate lagen weit unter den von der BuildCert vorgegebenen Standards.  Es wurde nicht nur eine weit unter dem Grenzwert liegende Korrosionsrate an den Korrosionscoupons festgestellt sondern es gab kaum Spuren von Korrosion an den kritischen Montagestellen die meistens zu starker Korrosion neigen. An den Testplatten selbst gab es keinerlei Anzeichen von korrosivem Angriff und es gab auch keine Anzeichen auf Lochfraß. Auf dem Bild sind die Platten abgebildet, die in der Studie verwendet wurden nach Abschluss des Tests.

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Tendenz zur Verkalkung (Steinbildung)

Polyhib VX zeigte in dem Test ein hervorragendes Ergebnis in der Tendenz zur Verkalkung. Bei nur 2 von den 3 Gruppen gab eine leichte Änderung des Calciumsspiegels im Testzeitraum. Der Grenzwert für den Calciumspiegel liegt bei -15 %. Bei Polyhib VX lag dieser Spiegel bei -2 % und somit deutlich unter dem Grenzwert. Diese Ergebnis zeigt wie hervorragend Polyhib VX gegen die Entstehung von Kalk wirkt.

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Kompatibilität mit nichtmetallischen Werkstoffen

Ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis wurde bei dem Test an nichtmetallischen Werkstoffen erzielt. Der Test an der Dünnung von Gummi wurde mit dem  Standartsatz von 10 % getestet. Es gab nach dem Test keine offensichtlichen Anzeichen die eine Verschlechterung der Qualität des Gummis darstellten. Für die Ermittlung des Gummiabriebs wurde ein Stereo-Zoom Mikroskop eingesetzt.

Diese phantastischen Ergebnisse haben unsere eigenen Erwartungen an Polyhib VX und Polyhib VX500 noch fast übertroffen.

Gern sind wir bereit Ihnen bei der der Lösung von Problemen behilflich zu sein.

 

Worum geht es bei der Verordnung über Biozidprodukte (BPR)?

Die Verordnung über Biozidprodukte (BPR, Verordnung (EU) Nr. 528/2012) regelt das Inverkehrbringen und die Verwendung von Biozidprodukten, die aufgrund der Aktivität der in ihnen enthaltenen Wirkstoffe zum Schutz von Mensch, Tier, Material oder Erzeugnissen vor Schadorganismen, wie Schädlingen oder Bakterien, eingesetzt werden. Ziel der Verordnung ist es, für ein besseres Funktionieren des Biozidprodukte-Markts in der EU zu sorgen und gleichzeitig ein hohes Schutzniveau für die Gesundheit von Mensch und Tier und für die Umwelt zu gewährleisten.

Der neue Wortlaut wurde am 22. Mai 2012 angenommen und wird ab 1. September 2013 gültig, wobei für einzelne Bestimmungen Übergangsfristen festgelegt wurden. Die Verordnung wird die Biozidprodukte-Richtlinie (Richtlinie 98/8/EG) aufheben.

Alle Biozidprodukte, die in Verkehr gebracht werden sollen, müssen zugelassen werden, und die in den Biozidprodukten enthaltenen Wirkstoffe sollten vorab genehmigt worden sein. Mit der BPR sollen der Markt auf Unionsebene harmonisiert, die Zulassung und Genehmigung von Wirkstoffen vereinfacht und Fristen für die Bewertungen, die Ausarbeitung von Stellungnahmen und die Entscheidungsfindung durch die Mitgliedstaaten eingeführt werden. Außerdem sollen die in der Verordnung festgeschriebene obligatorische gemeinsame Nutzung von Daten und die Verwendung alternativer Prüfmethoden dazu beitragen, die Zahl der Tierversuche zu verringern.

Die Genehmigung von Wirkstoffen findet, wie bereits nach der vorherigen Richtlinie, auf Unionsebene statt, während die anschließende Zulassung der Biozidprodukte auf der Ebene der Mitgliedstaaten erfolgt. Eine in einem Mitgliedstaat erfolgte Zulassung kann durch gegenseitige Anerkennung auf andere Mitgliedstaaten ausgeweitet werden. Die neue Verordnung räumt Antragstellern mit der so genannten „Unionszulassung“ aber auch die Möglichkeit einer neuen Art der Zulassung auf Unionsebene ein.

Für das Einreichen von Anträgen und den Austausch von Daten und Informationen zwischen dem Antragsteller, der ECHA, den zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission wird eine eigene IT-Plattform – das Register für Biozidprodukte (R4BP) – zum Einsatz kommen. In diesem Register werden auch die Entscheidungen dokumentiert werden, und das Register wird eine unterstützende Funktion bei der Veröffentlichung von Informationen für die Öffentlichkeit haben.

(Quelle: ECHA European Chemicals Agency)